Unternehmensberatung

UNTERNEHMENSBERATUNG 

Wenn es doch nur so einfach wäre, dass sich jeder Mitarbeiter an das hält, was von ihm verlangt wird… Hier eine E-Mail, dort eine Schulung, diverse Personalbesprechungen, Flyer, Aushänge oder Informationen im Intranet. Das alles kostet dem Unternehmen Zeit und Geld – und trotzdem werden die übermittelten Anforderungen nicht oder nicht richtig umgesetzt. Wie ist das möglich? Und was kann man dagegen tun? 

 

Von der Theorie bis zur Praxis ist es ein weiter Weg, bei dem es nicht nur auf juristische, sondern auch auf wirtschaftliche und kommunikative Aspekte ankommt. Indem man diese verschiedenen Faktoren miteinander verbindet, können Fehlerquellen vermieden und sogar in wahre Effizienzpotentiale umgewandelt werden. 

 

Mit einfachen, praktikablen Tipps, maßgeschneiderten Konzepten und einem Blick für das „Große Ganze“ helfe ich Ihnen und Ihrem Unternehmen nachhaltig dabei, dass die richtigen Vorschriften bei den richtigen Personen ankommen und von diesen auch auf richtige Art und Weise umgesetzt werden. 

 

Das spart Ihrem Unternehmen nicht nur erfolglosen Aufwand ein, sondern minimiert auch das Risiko, welches aufgrund von Rechtsverstößen bestehen würde. Zudem tragen Sie damit maßgeblich zur Einhaltung Ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflichten bei, wonach die Geschäftsleitung u.a. dafür sorgen muss, dass sämtliche Rechtsvorschriften eingehalten werden. 

 

Diese Sorgfaltspflicht ergibt sich u.a. 

  • für Inhaber eines Unternehmens oder Betriebes aus §§ 130, 9, 30 OWiG. 
  • für Geschäftsführer von GmbHs aus § 43 GmbHG 
  • für Vorstände von AGs aus §§ 76 Abs. 1, 91 Abs. 2, 93 AktG
  • für Bank-, Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbereiche aus § 25a KWG, § 33 WpHG, § 64a VAG

Die Unternehmensberatung umfasst folgende Schwerpunkte:

Da jeder einzelne Mitarbeiter in einem Unternehmen in irgendeiner Weise mit einzuhaltenden Vorschriften konfrontiert wird, ist es unbedingt notwendig, eine übergreifende und funktionierende Kommunikation zu entwickeln. Nur so kann eine effiziente Zusammenarbeit stattfinden – sowohl auf vertikaler als auch horizontaler Ebene. Das Ziel dabei ist, die verschiedenen, bereits bestehenden Informationswege nicht weiter zu verkomplizieren, sondern sie zu vereinfachen. 

In Zeiten zunehmender Regulierung und ansteigender Informationsflut gilt vor allem die Grundregel: „weniger ist mehr“. Eine zielgruppenspezifische Konzeption ist daher das A und O. Die jeweilige Art der Gestaltung und Formulierung von Inhalten, als auch das Medium zur Informationsübertragung muss an Relevanz und Risikoeinstufung der Vorschrift angepasst werden. Stark risikobehaftete Regelungen dürfen beispielsweise nicht als „E-Mail-Massenware“ beim desensibilisierten Empfänger untergehen und interaktive Schulungen, die in der Regel Fehlzeiten bedeuten, dürfen nicht an weniger wichtige Anforderungen „verschwendet“ werden. Durch diese Abstimmung zwischen Input und Output können nicht nur nachhaltigere, sondern auch ökonomischere Ergebnisse erzielt werden. 

Die Kommunikation ist der Klebstoff, der die Theorie mit der Praxis verbindet. Sie befördert nicht nur Regelungen von A nach B, sondern durch sie kann auch sichergestellt werden, dass sich die Betroffenen an sie halten. Betrachtet man einen Compliance Prozess, so muss vorerst eine Information überhaupt beim Empfänger ankommen. Dieser muss die Nachricht wahrnehmen (z.B. lesen oder hören) und sie auch verstehen. Erst dann wäre der Mitarbeiter in der Lage dazu, sein Verhalten dementsprechend zu ändern – aber er könnte es auch unterlassen. Deshalb ist hier vor allem die emotionale Ansprache entscheidend. Diese kann selbst in komplexeren Organisationen einfacher gestaltet werden, als man wohl vermuten würde. 

Um eine regelkonforme Umsetzung auf lange Sicht sicherzustellen und auf Veränderungen adäquat reagieren zu können, müssen Feedback- und Kontrollsysteme eingerichtet werden. Einerseits wird damit den Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, Antworten auf Fragen zu erhalten, wodurch die Tendenz zur Schaffung eigener „Problemlösungskulturen“ eingedämmt wird. Andererseits können so Fehlerquellen besser identifiziert werden, was sowohl das Ergreifen von Gegenmaßnahmen als auch eine künftig exaktere Konzeption ermöglicht.